Wir kennen das Internet als einen zweidimensional präsentierten Raum. Verspielte Designs werfen ab und zu Schattierungen ein, aber am Ende sind Webseiten meist flach und minimalistisch. Spätestens seit dem Aufkommen der 3D-Grafik mit Animationsfilmen oder modernen Videospielen ist die 3D-Grafik in den Medienmittelpunkt geraten. Bei Webseiten ist es jedoch so, dass einerseits die Disziplinen von Webentwicklung und 3D-Grafik und -Animation bisher wenig Berührungspunkte hatten und andererseits die Möglichkeiten 3D-Grafiken in Webseiten einzubinden erst in den letzten Jahren aufgekommen ist. Daher existieren noch nicht so viele 3D-Webseiten.
3D-Webseiten streben an diese grafischen Fortschritte in unsere alltägliche Interneterfahrung einzubinden und nutzen die neuen Möglichkeiten Geschichten zu erzählen oder Produkte zu inszenieren.
Mithilfe der Softwarepakete Three.js und React Three Fiber positionieren wir selbstgebaute 3D-Modelle unserer Ausrüstung und Forschungsequipment auf der KIO Explore Webseite. Darüber hinaus sind wir frei in der Gestaltung des Raums und der Umgebung, der Lichtsetzung und können auch abstrakte Effekte mithilfe von Shadern umsetzen. Shader sind Programme, die komplexe grafische Berechnungen durchführen, beispielsweise für Wasser oder Lichteffekte.