Maria Elina
Kallionpää

Ich glaube, dass wir Künstler und Forscher eine gewisse Verpflichtung haben, zu den laufenden Diskursen über wichtige Umwelt- und Gesellschaftsthemen und -phänomene beizutragen. In jüngster Zeit habe ich mich darauf konzentriert, das Bewusstsein für das globale Problem der Verschmutzung unserer Meeresumwelt zu schärfen, indem ich in meiner Forschung Methoden der Kunst, der Geisteswissenschaften und der Informatik kombiniert habe. Neben der wissenschaftlichen Verbreitung, die sich auf die Sonifizierung von Daten konzentriert, besteht meine Forschung aus einer Reihe von Musikkompositionen, die international aufgeführt wurden. Der nächste Schritt meiner Forschung im Rahmen von KIO wird darin bestehen, das Konzept in Zusammenarbeit mit lokalen Orchestern und Kollegen auf ein groß angelegtes Orchester auszuweiten. Während die bisherigen Werke, die im Rahmen dieses Projekts komponiert wurden, auf der Übersetzung von Daten in Rhythmen und Tonhöhen mit Hilfe der computergestützten Analyse von Unterwasserklangaufnahmen basieren, wird die nächste Phase auch eine breitere Forschungsperspektive beinhalten, indem mathematische Modellierung als weiteres Forschungsinstrument eingesetzt wird.

Maria Elina Kallionpää, Forschende im Bereich Komposition & Sounddesign am Kreativ Institute OWL (KIO)
Zitat Künstler und Forscher haben die Pflicht, zu den laufenden gesellschaftlichen und ökologischen Diskursen beizutragen. Mit meiner Forschung zur Sonifikation als Kompositionstechnik möchte ich im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Sonic Ecologies“ am KreativInstitut.OWL auf diese Herausforderung reagieren.

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maria.kallionpaeae@kreativ.institute

Vita

2023 - heute

Künstlerische Mitarbeiterin, KreativInstitut.OWL, Hochschule für Musik Detmold

2016 - heute

Gastwissenschaftler, Mixed Reality Laboratory/Nottingham University

aktuell

Komponistin, vertreten durch den Fennica Gehrman Verlag

2006 - heute

Selbständiger Komponistin und Pianistin

2018 - 2022

Assistenzprofessorin an der Hong Kong Baptist University

2016 - 2018

Postdoc-Stipendiatin, Universität Aalborg. Forschungsprojekt: Automatising Musical Expression in Real Time Performance Settings: Procedural Music Systems as a Composition Technique.

2015

DPhil in Musik/Komposition, Universität von Oxford

2010

Postgraduiertenstudium in elektroakustischer Komposition, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien

2009

MMus in Komposition, Royal Academy of Music

2007

Bachelor of Music in Darstellender Kunst (Klavier), Universität für angewandte Wissenschaften in Jyväskylä, Finnland

2007 - 2009

Studien in Komposition, Klavier und Kammermusik an der Sibelius-Akademie (2004-) und der Universität Mozarteum Salzburg

Veröffentlichungen

What you hear is what you see? Perspectives on modalities in sound and music interaction.

At the beginning of the twentieth century, the physicist Erich Waetzmann had already identified limitations in the functionality of the human ear in his “School of Listening”, where he provided instructions on “how the severely neglected auditory organ could be trained and strengthened in its performance”,2 when compared to our sense of sight. Therefore, he decided to address the shortcomings of the auditory sense with his booklet.

Personal and Ubiquitous Computing, 28(5), 655–656

Iber, M., Enge, K., Rönnberg, N., Neidhardt, A., Schnell, N., Pollack, K., Kallionpää, M., & Chamberlain, A. (2024)

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The Reef
A study on corals for two pianos and video

Maria Kallionpää, Partitur Music Finland, 2023

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Sonification as a Composition Technique and Means of Artistic Expression

Despite of the ever-expanding variety of technological means accessible to composers, performers, orchestrators, music producers, and music pedagogues of our time, the essence of music composing has mostly remained the same for centuries: the key question is, how to form an artistically innovative core idea of a musical piece and to find the most ideal instruments for it? This paper discusses composers’ explorations on establishing their individual voices, as well as finding and selecting the tools and techniques that would best serve their artistic goals in today's complex and pluralistic network of aesthetics.


Dr. Maria Kalionpää, Prof. Dr.-Ing. Axel Berndt, Mag. rer. nat., Dipl.-Psy. Hans-Peter Gasselseder, wissenschaftlicher Artikel zur XXV Generative Art Conference - GA2023

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