Projektbericht

»KOSMOS-3D im Einsatz: KulturGut Poggenhagen«

Das übergeordnete Ziel von KOSMOS besteht darin, einen kostengünstigen und leicht zugänglichen Einstieg für alle zu schaffen, die Gaussian Splats erfassen oder Photogrammetrie betreiben möchten.

Projektbeteiligte

Aram Badr Alexander Kutter Sam Wiemann
Prof. Vera Lossau
Kristina Herrmann

Projektstatus

in Entwicklung

Im vergangenen Monat wurde unser KOSMOS-3D-Scanner-Rig im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Prof. Vera Lossau und Kristina Herrmann auf dem KulturGut Poggenhagen eingesetzt, um seine Leistungsfähigkeit in einem komplexen räumlichen Umfeld zu evaluieren.

Das Hauptobjekt des Tests war "Bovista", eine Waldinstallation von Claas-H. Bläubaum. Dieser Ort erwies sich als idealer Anwendungsfall, um komplexe architektonische Formen zu erfassen, die nahtlos in eine organische Umgebung integriert sind.

technische spezifikationen

Hardware

Kameras

· 3 x GoPro Hero 13 Black Action-Kameras

Verlängerung

· 2 Meter lange Malerrolle/Teleskopstange

Halterungen

· Individuell entwickelte und 3D-gedruckte Rig-Komponenten

Geräte

· Mobile Endgeräte der Consumer-Klasse

Software

Trainings-Pipeline

· RealityScan von Epic Games zur Verarbeitung von COLMAP-Daten

Datenverarbeitung

· LichtFeld Studio V0.5.2, entwickelt von Janusch Patas

Steuerung

· Eine proprietäre, hausintern entwickelte Rig-Steuerungsanwendung, die in Kürze veröffentlicht wird.



Erdkunde den Scan

Weitere Informationen zur Scan-Route und Datenerfassung findet ihr in der Beschreibung

Über Kosmos-3d

KOSMOS-3D ist eine Forschungsinitiative unter der Leitung von Prof. Alexander Kutter, Aram Badr und Sam Wiemann vom KreativInstitut.OWL der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Das Projekt setzt die Impulsprojekte von Forschung & Transfer der TH OWL fort.



Das übergeordnete Ziel von KOSMOS besteht darin, einen kostengünstigen und leicht zugänglichen Einstieg für alle zu schaffen, die Gaussian Splats erfassen oder Photogrammetrie betreiben möchten. Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt dabei auf Gaussian Splatting.

Wir planen, den Scanner als Open-Source-Projekt zu veröffentlichen und ihn so modular und zugänglich wie möglich zu gestalten. Mit "zugänglich" meinen wir nicht nur Hardware und Software, sondern auch die Daten selbst. Derzeit beschränken die meisten kommerziellen Scanner den Zugriff auf die erzeugten Daten. Für viele Anwendungsfälle ist das völlig ausreichend (und wir nutzen solche Scanner ebenfalls), für Forschung und Lehre benötigen wir jedoch einen vollständig offenen Datenzugang.