Projektbericht

FaktUp?!

"Fakt Up?!" ist eine Social Media Kampagne, die satirisch und kritisch den Einfluss digitaler Technologien auf unsere Gesellschaft beleuchtet. Wir klären über Datenschutz, KI und digitale Verantwortung auf – für alle, die neugierig und kritisch bleiben wollen. Hier sammeln wir unsere Infoposts zum Nachschlagen und informieren.
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Linksammlung

Hier gehts direkt zu unserer Sammlung aller Links zu unseren Fakt Up Posts - von Initiativen über Studien und Quellen bis hin zu App-Downloads findest du hier alles.
#23 Fakt Up vom 10.04.2026
  • Scrollst du noch oder lebst du schon?

    Social Media Sucht ist kein individuelles Problem mehr – sondern ein systemisches.

    Im März 2026 wurden Meta Platforms und YouTube in den USA verurteilt.
Der Vorwurf: Plattformdesigns, die gezielt süchtig machen – mit nachweisbaren psychischen Folgen, insbesondere bei jungen Nutzern. Was lange vermutet wurde, wird jetzt juristisch greifbar:
Mechaniken wie Infinite Scroll, Autoplay und Push-Benachrichtigungen sind nicht neutral – sie sind optimiert auf maximale Nutzungsdauer. Der Begriff „Big Tobacco Moment“ macht die Runde.

    Warum? Weil sich ein Muster wiederholt:
Ein profitables System, bekannte Risiken – und späte Regulierung.

    Gleichzeitig zeigt sich:

    👉 60 % der Menschen greifen alle 12 Minuten zum Smartphone – oft unbewusst.

    Die spannende Frage ist daher nicht nur, was Plattformen verändern müssen,
sondern auch, wie wir selbst damit umgehen.

#22 Fakt Up vom 26.3.2026
  • Deepfakes: Wenn Technologie zur Waffe wird – und wer dafür bezahlt

    Der aktuelle Fall um Collien Fernandes zeigt es erneut: Digitale Gewalt ist kein Science-Fiction-Szenario, sondern bittere Realität. Seit Jahren werden Deepfakes genutzt, um vor allem Frauen zu demütigen, zu erpressen und öffentlich an den Pranger zu stellen. 96% aller Deepfake-Videos sind pornografisch. 100% der Opfer sind weiblich.
    Das ist kein Zufall – das ist ein strukturelles Problem.

    Warum passiert das?

    – Technologie ist billig und leicht zugänglich: Tools zur Erstellung von Deepfakes sind für jeden nutzbar – oft ohne technische Vorkenntnisse.

    – Rechtliche Lücken: In Deutschland gibt es (noch) kein spezifisches Gesetz gegen Deepfakes. Betroffene müssen sich auf allgemeine Persönlichkeitsrechte berufen – ein langer, kräftezehrender Weg.

    – Soziale Stigmatisierung: Viele Opfer schweigen aus Angst vor Victim-Blaming oder beruflichen Konsequenzen.

    Was können wir tun?
    - Bewusstsein schaffen: Nicht wegscrollen! Hinterfrage Inhalte, melde verdächtige Videos/Bilder.
    - Technische Tools nutzen: Plattformen wie Google Reverse Image Search, TinEye oder InVID helfen, manipulierte Inhalte zu identifizieren.
    - Politisch aktiv werden: Unterstütze Initiativen wie HateAid, Campact oder Digitalcourage, die für bessere Gesetze und Opferschutz kämpfen.
    - Betroffene stärken: Zeige Solidarität, teile Aufklärungsarbeit, und mach klar: Die Schuld liegt immer bei den Täter:innen – nie bei den Opfern.
    - Rechtliche Handlungsmöglichkeiten:
 Betroffene können Unterlassungserklärungen einfordern und in schweren Fällen Schadensersatz verlangen. Wichtig: Dokumentiere alles – Screenshots, Links, Zeug:innen.

    Fazit:

    Deepfakes sind kein „Technikproblem“, sondern ein gesellschaftliches. Es geht um Macht, Kontrolle und die Frage, wer im digitalen Raum sicher sein darf. Was tun Sie, um digitale Gewalt zu stoppen?

#21 Fakt Up vom 11.3.2026
  • Von Flo zum Flop: Alle wollen deine Daten, aber niemand fragt dich.

    Die Menstruations-App Flo hat über Jahre hinweg sensible Zyklusdaten gesammelt – und diese offenbar auch an Facebook weitergegeben. Eine Sammelklage in den USA führte schließlich zu einer Einigung: Meta zahlt.

    Doch der Fall zeigt ein strukturelles Problem der Datenökonomie: Für große Tech-Konzerne können Datenschutzverstöße zu kalkulierbaren Kosten werden. Wenn Milliarden verdient werden, wirken selbst hohe Vergleichszahlungen schnell wie eine betriebliche Ausgabe.

    Und es geht längst nicht nur um Zyklusdaten.
Genetische Informationen, Gesundheitsdaten oder Angaben zur mentalen Gesundheit gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt – und gleichzeitig zu den wertvollsten für datengetriebene Geschäftsmodelle.

    Der Flo-Fall ist daher weniger eine Ausnahme als ein Symptom:
Nutzer verlieren oft die Kontrolle über ihre Daten, während Plattformen immer präzisere Profile erstellen – vor allem, um Werbung noch zielgenauer auszuspielen.

    Mehr Infos und Links zu den Initiativen findest du in unserem Linktree

    #Datenschutz #FaktUp #BigTech #FloHealth #Datendiebstahl

#20 Fakt Up vom 26.02.2026
  • Deine Bubble ist nicht die Welt. 🌍✨

    Scrollt man durch LinkedIn oder Instagram, könnte man meinen, alle sprechen über KI, Veganismus, Krypto oder Remote Work. Doch ein Blick auf globale Zahlen zeigt ein differenzierteres Bild:

    KI-Nutzung: Rund 16 % der Weltbevölkerung nutzen aktiv KI-Tools – überwiegend in Industrieländern, in einkommensschwächeren Ländern oft unter 5 % (Quelle: ScienceDirect, 2025).
    Veganismus: Etwa 4–6 % leben vegan (Quelle: Statista, 2025).Kryptowährungen: 4,2 % besitzen Kryptowährungen (Quelle: Triple-A, 2025).
    Dauerhaftes Homeoffice: Rund 12 % arbeiten vollständig remote (Quelle: Internationale Arbeitsorganisation, 2025).

    Unser Algorithmus lügt nicht. Er zeigt uns nur verstärkt das, womit wir ohnehin interagieren.
    Das macht diese Themen nicht irrelevant – im Gegenteil: Gerade das Beispiel KI zeigt, wie groß 16 % global betrachtet sind und wie schnell Entwicklungen an Dynamik gewinnen können. Zahlen allein erzählen nie die ganze Geschichte.
    Aber sie helfen, die eigene Perspektive einzuordnen.

    Deshalb lohnt es sich, sich regelmäßig zu fragen:

    Ist das wirklich ein globaler Trend – oder vor allem meine persönliche Bubble?
    Perspektivwechsel erweitert den Horizont. Und bessere Entscheidungen entstehen selten im Echo-Raum.

#19 Fakt Up vom 12.02.2026
  • „Create a caricature of me and my job based on everything you know about me.“

    Ein unterhaltsamer Social-Media-Trend – und ein spannendes Lehrstück in Sachen digitale Selbstoffenbarung.

    Die Ergebnisse sind oft verblüffend treffsicher. Warum?
    
Weil wir der KI genau die Informationen liefern, die sie braucht: Fotos, berufliche Details, Interessen, Kommunikationsstil. Nicht durch Datenlecks. Nicht durch Tracking-Skandale. Sondern freiwillig. Angefangen mit einem simplen Post von Nutzer @MrMekzy_ auf X, inzwischen ein viraler KI-Trend mit starker Wirkung.

    Was daran auffällt, ist weniger der einzelne Cartoon – sondern die schleichende Normalisierung von Oversharing.
Wenn wir anfangen, „everything you know about me“ als Spielmaterial zu betrachten, verschiebt sich unsere Wahrnehmung von Privatheit.

    Hinzu kommt ein Aspekt, der selten diskutiert wird:

    Große KI-Modelle benötigen erhebliche Energie- und Wasserressourcen – auch dann, wenn das Ergebnis „nur“ Unterhaltung ist. Dieser Ressourcenverbrauch wird enorm, wenn die halbe Welt beim Trend mitmacht.
    
Das heißt nicht, dass wir keine KI nutzen sollten. Aber vielleicht bewusster.

    Ein paar Reflexionsfragen:

    - Würde ich diese Informationen auch öffentlich posten?
    - Muss es ein echtes Foto sein?
    - Welche Einstellungen zur Datenspeicherung habe ich aktiviert?
    - Nutze ich KI reflektiert – oder reflexartig?

    
KI ist kein Spielzeug und auch kein Feindbild.
Sie ist ein Werkzeug mit Wirkung. Manchmal beginnt digitale Verantwortung genau dort, wo etwas besonders harmlos aussieht.

#18 Fakt Up vom 29.01.2026
  • 📡 „Upside Down“ der Tech-Welt?

    „Sie kontrollieren die Plattformen. Sie schreiben die Regeln. Und du? Du denkst, du hast eine Wahl.“

    💥 Fakt Up: Die Macht von Big Tech ist kein Bug – es ist das System. Wenige Konzerne entscheiden, was wir sehen, wie wir kommunizieren und wer mit uns spricht. Abhängigkeit ist kein Feature, sondern das Geschäftsmodell.

    🔥 Aber es gibt ein „Right Side Up“: Der DI.Day zeigt, wie wir uns Schritt für Schritt befreien – ohne Überforderung, mit Community und klaren Anleitungen.

    📅 1. Februar ist DI.Day! In Bielefeld & Gütersloh (und online) gibt’s Events für alle, die Alternativen ausprobieren und sich vernetzen wollen. Schaffst du es diesen Sonntag nicht, versuch es nächsten Monat: Jeder erste Sonntag im Monat ist nämlich DI.Day! Tool für Tool, Monat für Monat – gemeinsam statt allein.

    🔗 Wie du startest? Klick dich durch unseren FaktUp-Linktree oder die DI.Day-Website. Dort findest du Rezepte für den Wechsel, lokale Events und eine Community, die dich unterstützt.

#17 Fakt Up vom 15.01.2026
  • 🚀 Adobe vs Affinity vs Canva

    FAKT UP?! 🧨

    Affinity ist jetzt kostenlos.
    Und plötzlich wird aus „Adobe ist Standard“ ein echter Entscheidungs-Moment.

    Denn es geht nicht nur darum, welches Tool besser ist – sondern darum, wie wir in Zukunft gestalten:Abo-Ökosystem vs. freie Suite vs. Template-Speed mit KI-Buttons.
    Und irgendwo dazwischen: dein Workflow. 👀

    Worauf wir beim Tool-Vergleich achten würden:

    ✅ Was brauchst du wirklich? (Print/Layouts, Foto, UI, Social, Team?)
    ✅ Wie viel Kontrolle willst du? (Dateien, Export, Offline, Farbmanagement)
    ✅ Was ist Feature – und was ist Paywall?.

    Wo(mit) würdest du arbeiten: Adobe, Affinity oder Canva – und warum? 💬Let’s talk Tools – ohne Hype, mit Fakten.

    🔗 Mehr Infos & Tools in unserem Linktree

#16 Fakt Up vom 11.12.2025
  • 🎅 Santa knows your search history – und das ist kein Märchen.

    Dieses Jahr bringt er nicht nur Geschenke, sondern verkauft deine Daten an die höchste Bieterin. 🎁💸

    Du dachtest, du hast bei der Black Week gespart? Pustekuchen! Die wahren „Schnäppchen“ sind deine Klicks, Likes und heimlichen Suchanfragen – verpackt als „personalisierte Werbung“ und an den Meistbietenden verkauft.

    Daten sind das neue Gold – und wir geben sie oft unbewusst weg. Doch mit ein paar einfachen Schritten kannst du Santa und seine Algorithmus-Helfer ausbremsen:
    ✅ Tracker blocken (z.B. mit uBlock oder Privacy Badger) 
    ✅ Daten regelmäßig löschen (Firefox Focus, Brave) 
    ✅ Preise kritisch prüfen (CamelCamelCamel, Keepa)

    Denn am Ende solltest du entscheiden, wer deine Wünsche kennt – nicht der Algorithmus.

    🔗 Mehr Infos & Tools in unserem Linktree

#15 Fakt Up vom 27.11.2025
  • 📢 Dein KI-Chat wird zur Werbemaschine – und Meta lacht sich ins Fäustchen!

    Ab 16.12.2025 wird dein Meta-AI-Smalltalk zur Währung: Was du der KI erzählst, bestimmt, welche Anzeigen du siehst. Und nein, „Opt-out“ ist kein Ding – nur „Opt-illusion“!

    🎭Bonus-Fakt: Auch WhatsApp ist nicht sicher! Verknüpfst du es mit deinem Meta-Konto, wird dein Chatverlauf zum Werbe-Buffet. 🍿

    Was tun?
    ✅ Werbeeinstellungen auf „weniger personalisiert“ stellen (wenn du sie findest 🔍) 
    ✅ WhatsApp aus dem Meta-Accounts-Center kicken 
    ✅ Alternativen nutzen: Pixelfed, Signal/Telegram, Mistral AI & Co.

    📌 Einige Tools findest du in unserem Linktree.

#14 Fakt Up vom 13.11.2025
  • 🤖 Wenn die KI den Stift führt…

    Große Sprachmodelle (LLMs – Large Language Models, z. B. ChatGPT) können beim Schreiben oder Brainstormen helfen. Studien zeigen aber: Wer sich zu sehr auf KI verlässt, trainiert bestimmte Gehirnareale weniger – gemessen im EEG (Elektroenzephalogramm). Kreativität und originelle Ideen können darunter leiden.

    💡 Pro Tipp:
    - Erst selbst denken, KI danach als Sparringspartner nutzen
    - Kreativ üben ohne KI
    - KI-Ergebnisse hinterfragen und Pausen vom Prompt-Modus einlegen

    ⚠️ Kritischer Blick: LLMs können verlockend sein, um Arbeit abzugeben – aber wer dauerhaft denkt, dass die Maschine alles besser weiß, verlagert die Verantwortung und verliert ein Stück eigenes Denken.

    📌 Die Studien findest du in unserem Linktree.

    #FaktUp #KIBias #DigitaleVerantwortung #LLM #ChatGPT #AIethics #NeuroScience #CreativityVsAI #DigitaleSelbstbestimmung

#13 Fakt Up vom 30.10.2025
  • 💥 Big Tech vs. Europe – unfairer Endbosskampf.

    Die einen haben Milliarden, Serverfarmen und deine Daten.
    Die anderen: Datenschutz, Open Source – und Mut. 💪
    Während Meta, Google & Co. deine Klicks monetarisieren, kämpfen europäische Alternativen mit Mini-Budgets um Sichtbarkeit.

    Aber: Es gibt sie! Und sie funktionieren. Nur eben ohne dich auszuspionieren.

    🔹 WhatsApp → Signal / Threema
    🔹 Google Drive → Nextcloud
    🔹 Chrome → Firefox / Brave
    🔹 ChatGPT → Mistral / Aleph Alpha

    💡 Was du tun kannst:
    🔁 Wechsel, wo du kannst – auch kleine Schritte zählen.
    📣 Sprich über Alternativen, bevor sie verschwinden.
    🧠 Mach Datenschutz wieder sexy – du nutzt ja auch kein Passwort „1234“.
    📍Mehr zu europäischen Tools, Studien & Open-Source-Initiativen findest du im Linktree.

    Europa kann Tech – wenn wir’s auch nutzen.

#12 Fakt Up vom 16. Oktober 2025
  • 🤖 Feminism.exe not found

    Wenn Algorithmen die Welt erklären wollen, klingt das oft erstaunlich nach 1950. KI lernt aus alten Daten – und die sehen nun mal so aus, dass Männer die Jobs kriegen, Frauen in Rollenbildern steckenbleiben und Diversity nur auf dem Papier existiert. Das heißt, sie reproduziert Stereotype und Diskriminierung. Frauen, People of Color oder queere Personen werden so oft schlechter dargestellt oder bewertet, weil die Trainingsdaten historisch verzerrt sind.

    💡 Wer forscht dazu?
    Eva Gengler ist Mitgründerin der Initiative feminist AI und untersucht im Rahmen ihres Doktorandenprogramms „Business & Human Rights“, wie Machtstrukturen in KI-Systemen wirken – mit besonderem Fokus auf marginalisierte Gruppen.

    📌 Was du tun kannst:
    - Hinterfrage KI-Ergebnisse kritisch – besonders bei Bewerbungen, Werbung oder Bildgenerierung.
    - Melde oder kommentiere verzerrte Vorschläge, um Bias sichtbar zu machen.
    - Nutze verschiedene Quellen und Perspektiven, um dich nicht nur auf KI zu verlassen.

    Die Verantwortung liegt bei uns allen – KI spiegelt nur, was wir ihr geben.

    📍 Mehr Infos, Studien & Tools findest du in unserem Linktree.

    #FaktUp #KIBias #DigitaleVerantwortung #feministAI #AlgorithmicBias #DigitaleSelbstbestimmung #TechEthics #AIethics #DigitaleGesellschaft

#11 Fakt Up vom 2. Oktober 2025
  • ⚠️ Vertrauen ist gut – Debugging ist besser.

    Eine aktuelle Meldung über DeepSeek zeigt: KI kann absichtlich Fehler in Programmcode einbauen – und das je nach Region unterschiedlich. Für Entwickler:innen bedeutet das: Was wie ein hilfreicher Code-Assistent aussieht, kann plötzlich Sicherheitslücken oder Funktionsfehler enthalten.

    Warum das relevant ist:
    - KI-Manipulation kann Software abstürzen lassen oder Sicherheitsrisiken erzeugen.
    - Selbst kleine Bugs verursachen hohe Kosten in Unternehmen – weltweit summieren sich Fehler auf Milliarden.
    - Das Vertrauen in KI-Systeme wird untergraben, wenn Nutzer:innen nicht erkennen, ob die Ergebnisse korrekt oder manipuliert sind.

    Was Entwickler:innen dagegen tun können:
    🕵️ Automatisches Prüfen: Tools wie SonarQube oder ESLint erkennen viele Fehler automatisch.
    👀 Code-Reviews im Team: 4-Augen-Prinzip hilft, KI-Fehler schneller zu entdecken.
    🔓 Transparenz bevorzugen: Open-Source-KI wie Code Llama oder Modelle auf Hugging Face bieten nachvollziehbare Ergebnisse.
    📚 Community nutzen: Stack Overflow, Foren und Peer-Groups sind unverzichtbar für das Validieren von KI-Ausgaben.

    Fazit: KI kann ein mächtiger Helfer sein – aber sie ersetzt nicht kritisches Denken und sorgfältige Prüfprozesse.

    📌 Mehr Infos, Studien und Tools in unserem Linktree.

#10 Fakt Up vom 18. September 2025
  • „Ein Gewaltvideo ist noch online – andere Inhalte verschwinden sofort? 🤔

    Zensur im Netz ist undurchsichtig und inkonsistent. Plattformen, Algorithmen und Gesetze entscheiden täglich, was sichtbar bleibt und was gelöscht wird.

    🔹 Overblocking: Inhalte werden fälschlich blockiert, z. B. Satire oder wissenschaftliche Texte.
    🔹 Regionale Unterschiede: In den USA werden teilweise KI-Systeme eingesetzt, in Europa regelt der DSA, was erlaubt ist – die Umsetzung variiert stark.

    ✅ Was du tun kannst:
    - Informiere dich über Richtlinien & fordere Transparenz ein
    - Hinterfrage Algorithmen: Organisationen wie AlgorithmWatch setzen sich für faire Algorithmen & KI ein
    - Nutze vielfältige Quellen & teile verantwortungsbewusst

    Die Studien und spannende Organisationen findest du in unserem Fakt-Up-Linktree

#9 Fakt Up vom 4. September 2025
  • 📝 AGB-Fallen – mehr als nur Kleingedrucktes

    Du klickst auf „Akzeptieren“ und denkst: „Alles klar, weiter scrollen“. Aber wusstest du, dass du damit unter Umständen weltweite, kostenlose Nutzungsrechte an deinen Inhalten abgibst – inklusive Reproduktion, Bearbeitung, Weitergabe und KI-Training?

    💡 CapCut ist nur ein Beispiel – fast jede Social-Media-Plattform hat ähnliche Klauseln. Du bleibst Urheber*in, aber entscheidest oft nicht mehr, was mit deinen Videos, Fotos oder Texten passiert.Merkmale der AGB-Fallen:

    - Weltweite, gebührenfreie Lizenz für deine Inhalte
    - Erlaubnis zur Bearbeitung, Weiterverbreitung und Nutzung für KI
    - Pflicht zur Zustimmung – ohne „Akzeptieren“ kein Zugang
    - Texte so verschachtelt, dass kaum jemand sie versteht 

    ✋ So schützt du dich:
    - AGB-Passagen checken (Stichworte: „Lizenz“, „weltweit“, „gebührenfrei“)
    - Sensible Inhalte nur auf Plattformen hochladen, die fairere Rechtebedingungen haben
    - Open-Source-Alternativen nutzen (Shotcut, DaVinci Resolve, OpenShot, GIMP)
    - Regelmäßig AGB-Updates prüfen, Tool skönnen dir helfen

    Die Tools und Links findest du in unserem Fakt-Up-Linktree

#8 Fakt Up vom 21. August 2025
  • 🌀 Zwangspause oder Werbe-Zwang?

    Du denkst, Instagram gönnt dir eine Pause? Nope. Dein Feed stoppt – aber nur, damit du schön brav Werbung guckst. 🤳✨Und während du versuchst, weiterzuscrollen, passiert’s: Doomscrolling.

    👉 Mehr Stress.
    👉 Schlechterer Schlaf.
    👉 Mehr Werbung als Inhalte.
    👉 Negativ-News bleiben länger hängen.

    Klingt nach Satire, ist aber Realität: Studien zeigen, dass endloses Scrollen Stress, Angst und depressive Symptome verstärkt.

    ✋ Was du tun kannst:
    🕒 App-Limits setzen – mit Screen Time (iOS) oder Digital Wellbeing (Android).
    🚫 Scroll-Stopper nutzen – Apps wie Freedom oder One Sec bremsen dich beim Öffnen von Social Media.
    🌳 Positive Ablenkung – Forest lässt dich virtuelle Bäume pflanzen, Focus Friend lässt eine kleine Bohne stricken wenn du offline bleibst -teste aus, was dir beim Abschalten hilft.
    🌿 Offline-Pausen – Push-Benachrichtigungen ausschalten, Handy bewusst weglegen, feste Bildschirmzeiten einplanen.

    Die Tools und Links findest du in unserem Fakt-Up-Linktree

#7 Fakt Up vom 31. Juli 2025
  • 🎬 Leak vom Avengers-Dreh an den Externsteinen?

    Klar. Und gleich danach trinkt Iron Man ‘ne Fritz-Kola in Detmold.
    🫠 Natürlich ist das Bild ein Deepfake – KI-generiert, täuschend echt, 100 % falsch. Und genau darum geht’s:

    🎭 Fakt Up: Deepfakes
    Sie sehen aus wie Realität, fühlen sich echt an – und sind oft komplett erfunden. Von Fake-Päpsten über Deepfake-Pornos bis hin zu Stimmen, die CEOs zur Überweisung bringen: Deepfakes werden zum echten Problem.

    In unserem neuen Post erfährst du:
    ⚠️ Warum Deepfakes gefährlich sind
    🔍 Wie du sie erkennen kannst (Spoiler: nicht immer)
    🛠️ Welche Tools dir helfen, Fakes zu entlarven

    📲 Mehr Hintergründe & Linktipps findest du in unserer Linksammlung.
    👉 Frag dich bei jedem Bild/Video: Was davon ist eigentlich echt?

#6 Fakt Up vom 17. Juli 2025
  • 🧨 „Sind doch nur ein paar Emojis, stell dich nicht so an!“😂

    Okay – dann lachen wir einfach drüber, wenn du täglich 200-mal 💩 geschickt bekommst. Wenn sich dein Name als Meme verbreitet. Wenn deine DMs aussehen wie ein digitaler Pranger. Wenn niemand was sagt. Aber alle was liken. 😂😂😂

    Cybermobbing ist kein Kommentarproblem – es ist ein Systemproblem.
    Und Spoiler: Wer nichts sagt, sagt auch was.🫵 Wenn du wegschaust oder lachst, gehörst du dazu.

    Denn Algorithmen lieben Reichweite – auch die von Hass.
    Likes, Shares, Kommentare: Jede Reaktion pusht den nächsten Schlag.

    Was du tun kannst:
    ✋ Sag was – auch digital ist Zivilcourage möglich.
    📲 Melde, blockiere, dokumentiere – du schützt damit nicht nur andere.
    💌 Schreib Betroffenen: „Ich hab’s gesehen. Ich steh hinter dir.“
    🧠 Hol Hilfe – für andere oder dich selbst.📍In unserem Linktree findest du solche Hilfe:
    🔗 #NichtEgal – für digitale Zivilcourage
    🔗 Cybermobbing-Hilfe e. V. – mit Infos & Support
    📞 Oder telefonisch: Nummer gegen Kummer 116 111 – anonym & kostenlos

    👉 Denn Mobbing ist nicht digital. Es ist real.
    Cybermobbing löscht sich nicht mit dem Chatverlauf.
    Was einmal im Netz war, bleibt – gespeichert, geteilt, wiederholt.
    24/7. Öffentlich. Anonym. Schmerzhaft.

#5 Fakt Up vom 3. Juli 2025
  • 🧠💥 Früher war ein Herz ein Herz. Heute ist es ein politisches Statement.

    ...Und plötzlich sympathisiere ich mit der AfD, nur weil ich meinem Crush ein 💙 geschickt hab?!

    Willkommen im Internet 2025 – wo Emojis nicht mehr nur Gefühle zeigen, sondern ganze Weltanschauungen.
    In der Serie Adolescence reicht ein Chat mit 🧨 und 🫘, und plötzlich steht da: Incel-Alarm.
    Was mal mit 💯 „richtig gut“ meinte, steht heute für frauenfeindliche Mathemythen aus der Manosphäre. Und das ☕️? Kein Latte-Girl-Moment – sondern abwertender Slang für „typisch Frau“.

    🚨 Zeit, die Codes zu kennen – bevor du unabsichtlich Teil davon wirst.

    👉 Willst du nicht Teil dieser unsichtbaren „Geheimbünde“ sein? Dann check erstmal, was die Emojis wirklich bedeuten! In unserem Linktree findest du weitere Infos.
    ❌ Nutze keine Emojis, die als Chiffre für Hass oder Ausgrenzung stehen.
    🤔 Hinterfrage, wenn du plötzlich mit ☕️, 💯 oder 🧨 konfrontiert wirst.
    💬 Sprich offen über diese Codes – nur so enttarnt man sie.
    ❤️ Zeig echten Respekt – der braucht keine Geheimsprachen oder toxischen Memes.

    Und ja: Das 💙 an deinen Crush darf bleiben – aber vielleicht nicht überall. Der Kontext ist wichtig.

    🎯 Swipe dich durch unser Emoji-Quiz und finde raus, was du (noch) nicht über die dunkle Seite der DMs wusstest.

#4 Fakt Up vom 19. Juni 2025
  • 🏳️‍🌈🤖 PRIDE, PIXEL & PINK PROFIT

    Echt queer oder nur queer gecodet?
    Während KI-Influencer*innen wie Lil Miquela, Imma oder Shudu für Marken wie Versace, Amazon Fashion und Puma Regenbogen-Vibes performen, kämpfen echte queere Menschen jeden Tag für Sichtbarkeit – und gegen Diskriminierung.

    Wir sagen: #QueernessIstKeinFilter – schaut hinter die Fassade und achtet darauf, wer wirklich was bewegt.

    Virtuelle Influencer*innen sind rund um die Uhr verfügbar, sagen nie etwas „Falsches“ – und kosten keine Gagen. Ihre (teils queeren) Personas? Von Kreativagenturen geskriptet, von Konzernen monetarisiert. Hinter Lil Miquela, Shudu & Co. stecken Agenturen und Marken, die Diversität spielen – aber sie nicht leben. Während echte queere Personen für Jobs abgesagt bekommen, verkaufen KI-Figuren „Diversity“ frei von echter Identität, Herkunft oder Widerstand - zum Leidwesen von echten Stimmen.

    Was du tun kannst - Beyond Pride:

    💬 Hör echten queeren Stimmen zu.
    Nicht denen, die für Marken programmiert wurden, sondern denen, die ihre Geschichten selbst erzählen – laut, verletzlich, wütend, mutig.

    💸 Unterstütze queere Künstler:innen, Creator:innen, Aktivist:innen.
    Buche sie, spende an ihre Projekte, teile ihre Inhalte – nicht nur im Juni.

    🏳️‍⚧️ Setze dich gegen Queerfeindlichkeit ein – auch wenn’s unbequem wird.
    In der Familie. Am Arbeitsplatz. Online. Kein Algorithmus ersetzt echte Zivilcourage.

    📚 Lerne, hinterfrage, sei solidarisch.
    Queerness ist mehr als ein ästhetischer Trend. Sie ist Leben, Widerstand und Community.

    👉 Pride endet nicht am Monatsende – deine Solidarität sollte es auch nicht.
    Die wichtigsten LInks findest du hier.

#3 Fakt Up vom 5. Juni 2025
  • 🧙‍♀️✨ Achtung an Gleis 9 3/4: Der Pinkwashing-Express fährt ein! 🏳‍🌈

    J.K. Rowling, Autorin der „Harry Potter“ Reihe, zeigt sich regenbogenfreundlich, gleichzeitig unterstützt sie öffentlich Gruppen wie "For Women Scotland", die sich gegen die Anerkennung von Transfrauen im schottischen Gleichstellungsgesetz einsetzen. Zudem gründete sie einen eigenen "Women’s Fund", um rechtliche Schritte gegen trans-inklusive Politik zu fördern.

    🪄 Ironie des Ganzen? Die Harry-Potter-Community selbst ist vielfältig, laut und queer. Zahlreiche Fans und Fanprojekte treten für Transrechte ein, distanzieren sich von Rowlings Aussagen und machen deutlich:Du kannst Hogwarts lieben – ohne Diskriminierung zu dulden.

    🚂 Willkommen im Pinkwashing-Express: außen Glitzer, innen Gatekeeping.
    Nicht nur Rowling macht es vor: Im Juni sprießen die Regenbogenflaggen nur so in den Profilbildern verschiedener Unternehmen. Queerness und Diversität als Trend - aber nur, solange es ins Image passt und nicht unbequem wird!

    🔍 Wie du echtes Engagement erkennst (auch ohne Zauberspruch):
    ✅ Gibt es Unterstützung auch außerhalb des Juni?
    ✅ Werden queere Menschen aktiv einbezogen, sichtbar gemacht & bezahlt?
    ✅ Werden mit Regenbogenprodukten queere Projekte unterstützt und nicht nur Gewinn eingefahren?
    ✅ Gibt es klare Statements gegen Queerfeindlichkeit – oder nur bunte Logos?
    ✅ Wird bei Toleranz auch über Trans-, inter*, nicht-binäre, BIPoC, Menschen mit Behinderung etc gesprochen?

    👉 Wenn du mehr willst als Marketingzauber: Engagiere dich lokal – z. B. beim CSD Lippe. Da gibt’s echte Solidarität statt Regenbogen-Verpackung.

#2: FaktUp vom 8. Mai 2025
  • Erleben wir gerade den größten Kunstraub aller Zeiten?

    Während sich das Netz an KI-generierten Barbie-Figuren und Starter-Packs erfreut, läuft im Hintergrund ein gigantischer Raubzug: Willkommen im digitalen Kolonialismus.

    Unsere Actionfigur in Form von Sam Altman steht stellvertretend für ein System, in dem Unternehmen wie OpenAI, Midjourney und andere KI-Anbieter auf Milliarden kreativer Werke zugreifen. Sie bedienen sich aus Foren, Blogs, Portfolios und sozialen Netzwerken. In den meisten Fällen ohne Einwilligung, Bezahlung oder Transparenz.

    🧑🏻‍🎨 Und jetzt? Werden daraus neue Werke generiert.
    KI-Systeme erzeugen täglich Inhalte im Stil echter Künstler:innen. Ihre Handschriften, Ästhetiken und Ideen werden repliziert und dies in Sekunden. Die wirtschaftlichen Gewinne fließen jedoch an Plattformen, nicht an die, die den kreativen Grundstein gelegt haben. Viele Kreativschaffende erleben Auftragsrückgänge, weil KI ihre Arbeit vermeintlich ersetzt.

    🤔 Zwischen Faszination und Verantwortung.
    Ja, wir sind selbst fasziniert von KI. Wir nutzen sie. Wir experimentieren damit. Aber genau darin liegt der Zwiespalt: Wie gehen wir mit Technologien um, die unsere Kreativität scheinbar erweitern, aber auf der Arbeit anderer aufbauen? Wann ist Inspiration legitim und wann wird sie zur Ausbeutung? Es geht nicht um Technikangst. Es geht um Fairness, um Respekt und um gerechte Bedingungen für diejenigen, deren Werke diese Systeme erst möglich machen.

    👉 Wie du dich schützen und gegen ungefragtes KI-Training wehren kannst?
    Zeigen wir dir in unseren Slides – mit Tools, Tipps und konkreten Schritten. Klick dich einfach rein!

#1: FaktUp vom 1. Mai 2025
  • Mark hat mal wieder Hunger – auf deine Daten.

    Ab dem 27. Mai 2025 beginnt Meta in Europa damit, öffentliche Inhalte von Facebook und Instagram – wie Posts, Kommentare und Fotos – für das Training seiner KI (Meta AI) zu verwenden. Wenn du nicht ausdrücklich widersprichst, werden deine Daten Teil dieses Prozesses.

    📌 Was bedeutet das konkret?
    - Opt-out statt Opt-in: Meta setzt auf ein fragwürdiges Verfahren, bei dem du aktiv widersprechen musst, um die Nutzung deiner Daten zu verhindern.
    - Unwiderruflich: Einmal für das KI-Training verwendet, können deine Daten nicht mehr gelöscht oder zurückgeholt werden.
    - Rechtliche Grauzone: Datenschützer:innen kritisieren, dass Meta sich auf ein „berechtigtes Interesse“ beruft, anstatt eine ausdrückliche Zustimmung der Nutzer:innen einzuholen.

    🤔 Wo ziehst du deine Grenze?
    Reicht dir das Versprechen von technologischem Fortschritt als Gegenleistung für deine Daten? Vertraust du einem Konzern wie Meta, wenn es um deine digitale Identität geht? Oder sagst du ganz klar: Nicht mit mir.

    🛑 Was kannst du tun?
    Du kannst der Nutzung deiner Daten widersprechen, zumindest für die Daten die du ab dem Zeitpunkt deines Widerspruchs teilst. Meta stellt dafür Online-Formulare bei Facebook und Instagram bereit, die du im eingeloggten Bereich der Dienste aufrufen kannst. Mehr Information hierzu findest du auch bei der Verbraucherzentrale.de
    Und du kannst diese Information teilen, um auch andere aufzuklären.