Bei dem Rundgang durch das KIO zeigten unsere Forscherinnen und Forscher aus dem Verbund – der Hochschule für Musik Detmold, der Universität Paderborn und der Technischen Hochschule OWL – digitale Produkte der Zukunft und lassen sie hör- und sichtbar werden. Julia Eisentraut erhielt zunächst eine Vorführung des 3D-Bodyscanners, der es ermöglicht, Menschen und Objekte präzise zu digitalisieren und als virtuelle Modelle in verschiedene Anwendungsfelder zu übertragen. So können diese digital erfassten Objekte nicht nur für Forschung und Lehre, sondern auch für die industrielle Nutzung zugänglich gemacht werden.
Anschließend wurde das neu eröffnete Spatial Audio and Arts Lab (SAAL) vorgestellt – eine der größten 3D-Lautsprecher-Installationen Deutschlands mit einem 43.4-System. Das Labor dient der Erforschung und Anwendung immersiver Klangwelten.
Im Anschluss demonstrierten die Forschenden das Extended Reality Lab (XR LAB) unter anderem das Projekt Synchroverse. Eine multifunktionale Plattform für Virtual- und Augmented Reality, die es Nutzer:innen ermöglicht, ortsunabhängig zusammenzuarbeiten. Teilnehmer:innen können digitale Inhalte wie 3D-Modelle oder gescannte Räume in die Anwendung laden und diese gemeinsam bearbeiten. Zudem zeigte das Institut eine Hologrammvitrine für die Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum des Hermannsdenkmals für das Landesmuseum.