Eventbeschreibung

Gaussian Splatting für die Praxis – Besuch aus dem Innenministerium

Beim Austausch mit dem Innenministerium NRW präsentierte das KIO innovative Verfahren zur digitalen Erfassung und Analyse realer Orte.


(v. l.) Institutsleitung Prof. Dr. Guido Falkemeier, Maria del Carmen Fernandez Mendez, Susann Ehrig, Geschäftsführerin Leonie Hans, Prof. Dr. Alexander Kutter, Andre Fischer

Termin

Dienstag, 10. Februar 2026

Ort

Kreativ Campus Detmold

Besuch aus dem Innenministerium

Wie lassen sich reale Orte präzise digital erfassen und begehbar machen? Mit dieser Fragestellung und der Idee für eine mögliche Zusammenarbeit besuchten die Referatsleiterin für Verkehrsangelegenheiten, Maria del Carmen Fernandez Mendez und Andre Fischer aus dem Innenministerium des Landes NRW das KreativInstitut.OWL auf dem Kreativ Campus Detmold.

Während des Rundgangs durch die Studios und Labore wurden aktuelle Projekte vorgestellt, darunter ein immersives multimediales Kunstwerk im virtuellen Raum sowie ein eigens entwickeltes Virtual-Reality-Spiel. Beide Anwendungen zeigen, wie reale Orte mithilfe von Photogrammetrie und 3D-Scannern digital erfasst und als interaktive, begehbare Umgebungen zugänglich gemacht werden können.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf dem Verfahren des sogenannten Gaussian Splatting. Anhand der digitalen Erfassung des Freilichtmuseums Detmold wurde erläutert, wie sich physische Orte präzise dokumentieren und dauerhaft archivieren lassen. Vor diesem Hintergrund wurde diskutiert, wie diese Technologie auch auf die digitale Sicherung und Visualisierung von Unfallorten übertragen werden kann. So ließen sich komplexe Verkehrssituationen dreidimensional erfassen und für Analyse- oder Gerichtsverfahren begehbar aufbereiten, um räumliche Gegebenheiten nachvollziehbar darzustellen.

Darüber hinaus wurde erörtert, wie verkehrsbezogene Daten anschaulicher vermittelt werden können. Im Rahmen eines gemeinsamen Medienprojekts ist angedacht, wie Unfallstatistiken und sicherheitsrelevante Kennzahlen ansprechend visuell aufbereitet werden können – von Informationsgrafiken über interaktive Visualisierungen bis hin zu mediengerechten Formaten für Pressekonferenzen, Online-Plattformen oder öffentliche Veranstaltungen. So können die Studierenden ihr gestalterisches Know-how direkt auf praxisrelevante Fragestellungen anwenden.

Austausch über innovative
3D- und VR-Technologien

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