Eventbeschreibung

Das KIO zu Gast im 
Pioneers Club 2.0 •
Thema: Videogenerierung

Am 25. November waren wir vom KIO erneut im Pioneers Club in Bielefeld zu Gast, dem Netzwerk- und Community-Ort für Unternehmen, Startups und digitale Themen. Nach dem erfolgreichen ersten Besuch im Februar 2025, der sich vor allem der KI-Bildgenerierung widmete, ging es im Rahmen des Formats Digital Gym nun um das Thema Videogenerierung mit generativer KI.

Redner:innen

Lutz Gottschalk
Anna-Lena Büker

Termin

Dienstag, 25. November 2025

Ort

Pioneers Club | Bielefeld

Von Bildern zu Bewegtbildern

Zum Einstieg gab Anna-Lena einen aktuellen Überblick über die rasanten Entwicklungen im visuellen KI-Bereich. Ein Jahr nach unserem ersten Besuch zeigte sich deutlich, wie stark sich Bild-KIs weiterentwickelt haben. Vor allem in Bezug auf Konsistenz und Bearbeitungsmöglichkeiten hat sich viel getan: einzelne Elemente können gezielt verändert oder ausgetauscht werden, Charaktere lassen sich stabil weiterführen, Farben und Details präzise anpassen und statt eines einzigen Referenzbildes können mittlerweile ganze Sets aus mehr als zehn Bildern genutzt werden. Modelle wie Flux-Context oder ganz aktuell Nanobanana Pro zeigen, wie weit diese Möglichkeiten inzwischen sind.

Als praktischer Einstieg diente der Use Case „KI-Hermann“. Anhand dieses Beispiels wurde gezeigt, an welchen Stellen generative KI heute bereits in Kampagnenproduktion und Kreativprozessen eingesetzt werden kann. Gleichzeitig erinnerte die Kampagne an die Risiken, die mit generativer KI einhergehen und soll über begleitende educational Essays und Artikel sensibilisieren, die auf hermann.institute zu finden sind.

Wenn jetzt alle KI nutzen, stechen genau die Inhalte heraus, die trotzdem menschlich bleiben, obwohl KI drin steckt.

Lutz + Anna

Im zweiten Teil übernahm Lutz und führte tiefer in die Welt der KI-Videoproduktion.
Welche Tools sind derzeit relevant? Wo liegen ihre Stärken, wo ihre Grenzen? Wie sieht ein KI-Videoworkflow konkret aus? Dabei ging es nicht nur um technische Aspekte, sondern auch um kulturelle und gestalterische Fragen: algorithmische Wiederholungen, das Phänomen des Uncanny Valley und die Herausforderung, zwischen Effizienz und Authentizität abzuwägen.

Anhand der bekannten Coca-Cola-Weihnachtsspots, die sowohl 2024 als auch 2025 mit generativer KI umgesetzt wurden, wurde anschaulich, welche Fortschritte in nur einem Jahr erreicht wurden und warum „neuste“ Technik allein noch keine überzeugende Markenkommunikation garantiert. Ergänzt wurde der Vortrag durch Beispiele, die zeigen, wie generative KI heute bereits kreativ eingesetzt werden kann.

Zum Abschluss wurden die wichtigsten Erkenntnisse aus technischer, kreativer und kultureller Sicht zusammengeführt:

vom nach wie vor spürbaren Uncanny Valley über die unverzichtbare Rolle kreativer Menschen bis hin zu gesellschaftlichen Aspekten wie der möglichen Homogenisierung von Kunst durch generative KI. Der technische Fortschritt entwickelt sich rasant, doch die kreative und kommunikative Richtung bleibt weiterhin Aufgabe der Menschen hinter den Rechnern und lebt davon, dass sie bewusst gestaltet wird.

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